Drunken Sailor ...
... haben sich dem traditionellen Shantygesang verschrieben. Bei der Interpretation kommt es nicht so sehr auf das "musikalische Klangwunder" an. Jedes Lied erzählt "seine Geschichte" und hat eine individuelle Bedeutung mit einer authentischen, zur Arbeit passenden Intonation.
Für "Drunken Sailor" zählt der Erhalt der traditionellen Shantygesänge und die Freude daran, mit der eigenen Stimme sich als "Shantyman" zu bewähren. Bei ihnen ist jeder ein Vorsänger, Chorsänger in der “zweiten Reihe” gibt es nicht.
Wenn sie auf der Bühne stehen, fühlt man sich zurückversetzt in die Zeit der alten Windjammer. Das bedeutet für die fünf Sänger ein Stück Leidenschaft an den Shantygesängen der alten Fahrensleute.
Drunken Sailor? Ganz klar, unsere Wurzeln sind die Shanty Lieder (Seasongs) der sieben Weltmeere. Unser Name leitet sich von dem bekanntesten Shantysong ab: What shall we do with the drunken sailor...?
... und warum das Ganze? Lasst uns ein wenig weiter ausholen:
Wer kennt nicht die mittlerweile seltenen Momente in einer Skihütte oder einer Kneipe, wo jemand eine Klampfe nahm und ein zotiges Lied anstimmte? Wo der nächste noch ein paar Strophen mehr kannte? Und wo der dritte in der lockeren Runde sagte: Gib mal her das Ding, ich kenn da auch noch was ... Und wenn dann auch noch der letzte mit rauer Stimme sich selbst durch den Kakao zog? Und alle haben mitgemacht und hatten einen riesen Spaß dabei?
Das ist Volksmusik!
... gibt es sowas schon? Na klar, schaut mal nach Irland! Wer kennt nicht die Irish Folk Songs? Das hat vor 50 Jahren mit Kneipenmusik angefangen, wenn auch politisch motiviert. Bei uns gab eine Ähnliche Szene bis in die 30er Jahre, die ist allerdings durch die dann herrschende Politik verdreht oder plattgemacht worden.
... und was braucht man dazu? Als erstes den Mut aufzustehen und anzufangen! Ein bisschen üben und vielleicht jemanden kennen der ein Instrument so halbwegs bedienen kann. Von Vorteil ist es auch in einem Chor (Gospel etc.) mitzusingen oder in einer Band oder Kapelle zu spielen.
Das allerwichtigste ist: Spaß daran zu haben, anderen Leuten Spaß zu machen!
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